Die Zeitung raschelte bei jedem umblättern, der Geruch des frisch gekochten Kaffees verbreitete sich sanft in der Küche. Pauline nahm sich einen Stift und las aufmerksam die Stellenanzeigen durch. Sie war nun bereits seit drei Monaten arbeitslos und wurde jedes Mal deprimierter wenn wieder ein Umschlag mit ihren Unterlagen in der Post war. Heute hatte sie sich vorgenommen irgendeinen Job zu nehmen. Na gut, jeden Job wollte sie auch nicht, sie wollte ihre Würde behalten und zumindest ein bisschen ihr Talent unter Beweis stellen können. Doch die einzigen Jobs die heute in der Zeitung waren, waren Putztätigkeiten oder Bürohilfen. Putzen musste Pauline ihre Wohnung auch, doch man sah gleich, dass das nicht gerade ihre Lieblingsbeschäftigung war. Und das mit dem Büro war so eine Sache. Pauline hatte zuvor in der Werbung gearbeitet und klar auch den ganzen Tag am Computer gesessen, aber ohne ihre Assistentin hätte sie keinen einzigen Tag überstanden. Sie würde nur mehr Unordnung in ein Büro bringen als dort zu helfen. Sie klappte die Zeitung ernüchternd zu und nahm einen großen Schluck von ihrem Kaffee. Sie hörte wie die Nachbarskinder von oben die Treppe hinunter rannten um den Schulbus zu erwischen, die Kinder waren immer spät dran.

Ein Partykleid wie viele andere

Ein Partykleid wie viele andere

Als sie den Stift von der Zeitung nahm, fiel ihr eine Annonce auf. Es wurde eine Partyreporterin für dieses Blatt gesucht. Es war zwar nicht die Süddeutsche, aber Geld war im Moment einfach nur Geld, und das brauchte Pauline dringend. Die Anforderungen für die Stelle waren ziemlich ungewöhnlich. Weibliche Beweberinnen brauchten als Voraussetzung nur Freude am Feiern, ein bisschen Talent zum Schreiben und ein Partykleid. Aha, dachte Pauline. Feiern, ja da hab ich Freude dran, schreiben kann ich auch und ich hab nicht nur ein Partykleid – ich könnte Kaufhäuser mit Partykleidern füllen – ja das war der richtige Job für Pauline. Sie holte das Telefon und rief die angegebene Nummer an. Ein junger Mann nahm den Hörer am anderen Ende der Leitung ab. Pauline stellte sich kurz vor und kam auf die Stellenanzeige zu sprechen. Der junge Mann erklärte ihr wie die Reportagen abliefen und bat sie am Nachmittag in die Redaktion. Sie solle auch gleich einmal eines ihrer Partykleider mitbringen.
Immer noch ein wenig verunsichert, wegen der Mitnahme ihres Partykleids machte sich Pauline auf den Weg in die Redaktion. Olli, der junge Mann von dem Telefonat, begrüßte sie und führte sie ins Büro des Chefredakteurs. Herr Klaus erklärte Pauline warum sie ein Partykleid mitbringen sollte. Es handelt sich bei den Partys für die Reportagen nicht um gewöhnliche Partys sondern um die Partys der Promis der Stadt und dort konnte man natürlich nicht einem 0815-Outfit auftauchen. Pauline hörte sich alle Details der Stelle an, die Bezahlung war super und auch sonst konnte sie keinen Haken an der Sache finden. Herr Klaus bot ihr die Stelle am Ende des Gespräches auch gleich an und Pauline schnappte zu, bevor sie sich es anders überlegen konnte. Ihr erster Auftrag wartete noch am selben Abend. Perfekt gestylt stand sie in ihrem Partykleid vor der Haustür und wartete auf ihr Taxi. Sie kam sich jetzt schon vor wie in Sex and the City und war gespannt wie ein Flitzebogen wie so eine Party von Promis aussehen würde.


Ja, man spricht ja viel von den kulturellen Unterschieden bei binationalen Ehen, also wenn der eine Partner aus Deutschland und der andere aus den USA, aus Thailand oder Polen kommt – da ist es ja klar, daß die Kulturen und Sprachen verschieden sind und dieser Unterschied reichlich Konfliktpotential für den ehelichen Alltag birgt.

bild: macro182, flickr

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Was meiner Meinung nach – und diese ist natürlich stark durch mein subjektives Erleben geprägt – völlig vernachlässigt wird bei dieser Diskussion, ist die Relevanz innerdeutscher Kulturunterschiede für die Ehe. Ich selbst stamme ja aus Greifswald, also von der ostdeutschen Ostseeküste – und habe mich während des Studiums in einen gestandenen Bayern verliebt. Kulturell liegen wir – das behaupte ich immer im Scherz – mindestens so weit auseinander, wie meine Schwester und ihr tamilischer Ehemann! Wir stehen eben auf Exoten!

Tja, und ein schönes Beispiel hierfür ist das Wildeshausener Oktoberfest – das beherrscht hier ja nicht nur die Lokalpresse sondern auch fast alle Gespräche im Ort, ob auf dem Markt, in der KiTa oder im Büro. Oktoberfest, Oktoberfest, Lederhosen und Dirndl – da fühl ich mich ziemlich befremdet.

Um so mehr natürlich, da alle annehmen, daß wir – siehe Herkunft meines Mannes – ganz besonders „zünftig“ auftreten würden. Macht ein bayerisches Familienmitglied schon eine ganze bayerische Familie, muss ich die beiden Kleinen auch in Tracht werfen, damit wir uns auf unserer „Wies’n“ siehen lassen können?

Ich geb zu, ich selbst besitze ein Dirndl – ein Geschenk meiner Schwägerin, der es nach dem dritten Kind zu eng geworden war und die meinte, es wäre doch genau meine Größe – ist es auch. Und ich hab auch schon online geschaut, auf www.trachten-fashion.de, ob’s nicht was preiswertes und nettes für die Kinder gibt. Mein Mann ist ja sowieso ausgestattet, der bürstet wahrscheinlich schon seit Tagen im Keller die Lederhosen…

Für mich fühlt sich’s zwar an wie Karneval, aber gut, warum soll ich ihm und auch den Nachbarn die Freud’ nicht machen + ein Dirndl tragen?


Monika war gern zu Hause. In den Urlaub ist sie zuletzt vor zwanzig Jahren gefahren, mit den Kindern an die Ostsee. Sie hatte nie das Bedürfnis weg zu fahren, sich andere Länder und Kulturen anzusehen und selbst in Deutschland reizte sie kein Ziel, doch seit Siegfrieds Tod wurde es ihr zunehmend unbehaglich in ihrem Haus. Er war ganz plötzlich im letzten Herbst verstorben. Monika war eine Depression verfallen, der Winter mit seinen kurzen Tagen und die Kälte hatten es nur noch schwerer gemacht, mit dem Verlust ihres Ehemannes zurecht zu kommen. Die Kinder hatten sich sehr bemüht ihre Mutter zu unterstützen und ihr soziales Leben einzubinden, doch Monika wollte gar nicht mehr zurück in ein Leben, sie wollte ihren Mann zurück. Im Frühling wurde es dann besser, der Garten lockte mit frischem grün und vielen Knospen. Fast hatte Monika das Gefühl, dass der Garten in diesem Jahr besonders üppig blühte. Zu ihrem Geburtstag vor zwei Wochen hatte ihre Tochter Monika dann einen Reisegutschein geschenkt, damit sie mal raus komme. Ich will gar nicht raus, hatte Monika protestiert, doch eine Widerrede war zwecklos. Heute sollte sie gemeinsam mit ihrer Tochter nun das Reiseziel auswählen. Verträumt lag Monika in der Hängematte unter den großen Kirschbäumen. Siegfried hatte sie in ihrem ersten Jahr im neuen Haus gepflanzt. Wo könnte ich denn mal hinfahren, dachte Monika. Wo wäre Siegfried gerne einmal hingefahren? Monika stellte sich einsame Strände und kristallklares Wasser vor, nein so weit weg wollte sie nun wirklich nicht. Es sollte schon im deutschsprachigen Raum sein, denn mit Englisch konnte Monika nun wirklich nichts anfangen. Die Klingel weckte Monika aus ihren Tagträumen auf. Ihre Tochter war da. Sie setzten sich ins Wohnzimmer an den Laptop. Nach einer halben Stunde ergebnisloser Suche, sagte Monika: “Ich will nach Hamburg!”. “Hamburg ist doch gerade einmal 150 km von hier entfernt. Das ist doch kein Urlaub. Willst du nicht mal richtig weg?”, fragte ihre Tochter verwundert. Nein, sie wolle nicht woanders hin, sie will nach Hamburg, beharrte Monika. Da Monika sich nicht weiter umstimmen ließ, buchte ihre Tochter ihr ein schickes Hotel an der Elbe samt Zugfahrt.
In der Nacht vor der Abreise konnte Monika nicht schlafen. Sie ärgerte sich, dass ihre Kinder sie zu etwas gezwungen hatten, was sie eigentlich gar nicht wollte. Und sie musste sich eingestehen, dass sie auch ein wenig Angst vor der Reise hatte. Als ihre Kinder sie dann am Bahnhof verabschiedeten und Monika auf ihrem reservierten Platz im Zug saß, ging es ihr schon ein bisschen besser. Als sie im Hotel ankam, war ihre Skepsis verflogen. Das Hotel war nagelneu und topmodern eingerichtet. Ihr Zimmer hatte einen Blick auf die Elbe war riesengroß. Von dem Bad war Monika am meisten beeindruckt, durch ein langes Fenster, welches mittels einer Plissee für Intimität sorgte, fiel Tageslicht. Da die Dusche mit einer Massageanlage ausgestattet war, entschloss Monika sich gleich einmal mit einer Wassermassage zu verwöhnen. Sie schlüpfte aus ihren Kleidern und ging ins Bad. Die Plissee war halb herunter gelassen. Monika war es etwas unwohl und so zog sie an der Schnur der Plissee um das Fenster ganz zu verdecken. Die Plissee verhakte sich bei dem ruckartigen Ziehen und lag plötzlich am Boden. Monika stand splitterfasernackt vor dem Fenster und wurde sofort knallrot. Sie schnappte sich ein Handtuch und hob die Plissee auf. Mit zwei Handgriffen hatte sie sie wieder montiert und zog nun vorsichtig an der Schnur. Zwei Minuten später war die Plissee einmal ganz ausgezogen und Monika konnte sich ungesehen duschen.

Plissee


Ach, als junge Mutter ist das soziale Leben schon eingeschränkt. Man ist den ganzen Tag mit Babypopo, Fläschchen und Wäschewaschen beschäftigt, freut sich natürlich über jedes Lächeln und jedes fröhliche Krähen der Kleinen, aber fällt abends einfach derart müde in die Kissen, dass einfach keine Energie mehr ist auszugehen. So ist es eben, wenn man kleine Kinder hat, da will ich mich auch gar nicht beschweren, die beiden sind unser ein und alles!

Aber manchmal muss man schon auch mal Pause machen für den Elternpflichten und sich als Paar einen schönen Abend gönnen. Das finde ich sehr wichtig für eine gute Ehe!

Und so haben mein Mann und ich Karten gekauft für die Dirndl-Party am 12. April in der Auchterthalle in Degerschlacht. Da freu ich mich schon richtig drauf, da gehen wir endlich einmal wieder zu zweit tanzen, kommen unter Menschen und genießen einander. Meine Eltern haben angeboten, sich für den Abend um die beiden Kleinen zu kümmern, da wissen wir sie in guten Händen und können guten Gewissens die Zeit zu zweit genießen.

Ich freue mich besonders auf das Degenschlachter Tanzorchester, das ja in diesem Jahr Jubiläum feiert – 90 Jahre und kein bisschen leise, so schrieb der Journalist und passender kann man es eigentlich nicht formulieren, finde ich! Mein Schwiegervater spielt dort ja seit Jahren mit, das macht es natürlich besonders schön.

Ich habe mich auch schon nach einem passenden Dirndl umgeschaut – nach dem zweiten Kind passe ich in mein altes Dirndl aus Studentenzeiten ja nicht mehr, so ist das eben, das Muttersein verändert einfach den Körper. Und so habe ich mir online bei www.trachten-fashion.de ein neues Dirndl bestellt. Liefertermin war superschnell und es passt auch wunderbar. Meinem Mann werde ich das erst am Abend der Party vorführen – das soll ja eine Überraschung werden.

Bild: Günter Hentschel


Nachdem meine Schwester geheiratet hat, hat es ja eine ganze Weile gedauert, bis ich mit ihrem Mann, also meinem neuen Schwager, warm geworden bin. Das war zum einen ein Kommunikationsproblem: Ihr Mann stammt ja aus Brasilien, ist erst seit einem halben Jahr in Deutschland anders als meine Schwester spreche ich leider gar kein Portugiesisch. So mussten wir uns immer in mittelmäßigem Englisch unterhalten und das war der Konversation nicht eben zuträglich. Mittlerweile hat er aber zwei Intensiv-Sprachkurse gemacht und ich bin von seinen Fortschritten wirklich beeindruckt: Wir können uns mittlerweile wirklich gut auf Deutsch unterhalten, natürlich nicht über alle Themen und auch nicht auf einem sehr komplexen Niveau, aber das konnten wir auf Englisch auch nicht. Insofern ist das eine spürbare Verbesserung und ich bin mir sicher, in einem Jahr wird sein Deutsch nahezu perfekt sein – er ist wirklich sprachbegabt, das finde ich beneidenswert.

Zum anderen hat es – sicherlich auch durch die Sprachbarriere begründet – einfach gedauert, bis wir ein gemeinsames Thema gefunden haben. Beruflich sind wir ja in völlig unterschiedlichen Branchen tätig, musikalisch haben wir völlig unterschiedliche Geschmäcker und auch seine Leidenschaft für moderne Kunst teile ich überhaupt nicht. Dann haben wir jedoch festgestellt, dass wir beide leidenschaftlich Badminton spielen. Und damit hatten wir natürlich nun ein gemeinsames Thema, das nahezu unerschöpflich ist – sowohl als Gesprächsthema wie auch als gemeinsame Aktivität.

Ich begeistere mich ja schon seit meiner Studienzeit für das Badminton-Spiel, spiele auch aktiv im Verein in der Regionalliga und freue mich immer, auch jenseits des regelmäßigen Trainings neue Spielpartner zu finden. Marco, so stellte sich heraus, hat ebenfalls lange Jahre im Verein gespielt. Wir beide sind spielerisch auf einem ähnlichen Niveau, wir fordern uns, ohne uns überfordern – das ist also optimal.

Als wir dieses Wochenende gemeinsam mit unseren Gattinnen in ein Wellness-Hotel gefahren sind, war somit natürlich klar, dass wir nicht nur zu viert wandern und biken gehen: Wir zwei wollten unbedingt auch die örtliche Sporthalle für ein paar Runden Badminton nutzen. Schließlich wollte ich doch meinen neuen Badmintonschläger ausprobieren!

Zudem habe ich gemeinsam mit Marco eine neue Leidenschaft entdeckt – nämlich Badminton als Zuschauer-Sport. Bisher habe ich nur selbst gespielt, aber mir kaum hochklassige Spiele im Fernsehen angeschaut. Das hat mich irgendwie nie interessiert, aber wahrscheinlich fehlt mir einfach nur der richtige Kumpel, mit dem ich gemeinsam zuschauen und kommentieren konnte. Das erste Event, das wir gemeinsam verfolgt haben, waren die Badminton Swiss Open. Und nach den ersten Spielen, die wir gemeinsam im TV verfolgt haben, sind wir dann auch live als Zuschauer in die Halle gegangen, um unseren hiesigen Verein anzufeuern. Der spielt ja auf richtig hohem Niveau – aktuell ist der BC Saarbrücken-Bischmisheim sogar auf Platz 2 der Badminton-Bundesliga vorgerückt! Die Performance von Junioren-Nationalspieler Marvin Seidel haben wir sehr genau verfolgt und seine Leistung in den letzten Spielen war er wirklich beeindruckend da bin ich jetzt richtig Fan geworden. Was auch sehr witzig ist: Mit Teammanger Marcel Reuter bin ich damals gemeinsam in die Grundschule gegangen. Ist halt eine kleine Welt!

quelle: flickr, daniel gasienica


Personal wird nicht mehr nur direkt von Unternehmen oder über Leiharbeiterfirmen rekrutiert, sondern zunehmend über Personalberatungen. Spezialisten, wie die Personalberatung Paderborn, geleitet von Thaddäus Rohrer, bieten eine Alternative zu internen und externen Stellenausschreibungen. Oder würden Sie als Unternehmer(-in) viel Zeit und Aufwand in jede Stellenausschreibung und Stellenbesetzung investieren? Man hat viel Zeitersparnis und weniger Aufwand, wenn durch Rekrutierungs-Know-how und Vorarbeit von Spezialisten, wie die Rohrer Unternehmensberatung Paderborn, Stellen besetzt werden. Also ist es ineffizient, bei immer stärkerem Konkurrenzdruck, nicht einen Teil der Personalbeschaffung durch Outsourcing von Profis wie der Rohrer Unternehmensberatung Paderborn durchführen zu lassen. Um ein Unternehmen langfristig zu etablieren, ist es wichtig jede verfügbare Möglichkeiten zu nutzen, um sich positiv von der Konkurrenz abzusetzen. Immer wieder gibt es neue Trends, die bei der Vorgehensweise von Unternehmen zum Usus werden. Wer würde daher schon gerne einen Trend verschlafen und sich dann darüber ärgern, dass die Konkurrenz dem eigenen Unternehmen einen Schritt voraus ist.

bild: flickr, juergenhoesch

Wie schon im Interview zwischen CIO.de und Stefan Höppes, dem Leiter des IT-Recruiting bei der ING-DiBa, in diesem Artikel treffend erklärt wird, ist das Recruiting so organisiert, dass zunächst versucht wird die offenen Stellen intern zu vergeben, um dem Personal Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten und nicht das wichtige Know-how der Mitarbeiter(-innen) zu verlieren. Mitunter wird das auch damit begründet, dass externe Stellenausschreibungen vergleichsweise sehr zeitaufwendig sind und das ist auf den immer schneller funktionierenden Märkten, ganz besonders in der IT-Branche, der schnellstlebigen Branche, ein echtes Problem, wenn kurz- und mittelfristig Projekte realisiert werden müssen, die keine unnötigen Zeitverzögerungen zulassen. Die Bewerber(-innen) teilweise, ähnlich wie auf dem Foto zu sehen ist. Zum Beispiel von der Personalberatung Paderborn von Thaddäus Rohrer bewerten zu lassen und innerhalb von kürzester Zeit zu rekrutieren, bietet einen imensen Wettbewerbsvorteil, den man ausnutzen sollte.


Vielleicht ist es dem ein oder anderen entgangen, aber die heutigen Kalender sind ausgerichtet an Mondphasen. Zumindest ist dies im jüdischen Kalender so. Und auch andere Kulturen orientierten sich vorzugweise am Mond, wenn sie ihre Welt in Zeit einteilen wollten. Es ist auch nicht verwunderlich, denn den Mond sieht man im Grunde immer. Man sieht in runder und dicker werden und man sieht in abnehmen. Und dies in einem Zyklus, der im Jahr immer gleich ist und höchstwahrscheinlich auch noch die nächsten mehrere tausend Jahre so bleibt. Was läge also näher als sich an den Mondphasen zu orientieren und daraus einen Kalender zu machen. Ich hab übrigens auch mal versucht einen Kalender zu kreieren. Zu der Zeit als dieses Kalender selbst gestalten irgendwie total in zu sein schien und das der letzte Schrei auf Geburtstagsparty von Oma und Opa war und jeder nur noch mit selbstgestalteten Jahreskalendern als das beste Enkelkind aller Zeiten punkten konnte. Ich habe es irgendwann aufgegeben und mir, wie jedes Jahr, einen hübschen Kalender aus dem Hause Rahe Kalender & Werbemittel-Service GbR besorgt. Ich pfiff dann quasi auf die Auszeichnung des tollsten Enkelkindes aller Zeiten, weil mir die Gestalterei einfach zu stressig wurde. Ich beschäftige mich lieber mit Mythen und faszinierenden Dingen in der Geschichte. Wie eben mit den Mondphasen. Oder auch mit diesen außergewöhnlichen Steinen, die die alten Seefahrer benutzten um sich an der Sonne zu orientieren. Diese Steine muss man gegen einen mit Wolken bedeckten Himmel strecken und man sieht durch die Steine durch die Sonne. Unglaublich! Denn so konnten die Seefahrer auch bei Tag den richtigen Kurs halten und waren nicht ausschließlich von der Stellung des Mondes abhängig. Wie diese Steine funktionieren ist mir allerdings noch ein Rätsel. Aber manches muss auch einfach rätselhaft bleiben, damit es den mystischen Charme behält.

quelle: eagle1effi, flickr


Ich hatte ja schon länger überlegt, auch dieses Jahr wieder einen Beitrag zu dem jährlichen Soli-Basar unserer Kirchengemeinde zu leisten. Meine Tochter bastelt da ja auch mal ganz tolle Dinge, aber das sind meist solche dekorativen Figuren. Die sind auch ganz hübsch, aber ich frage mich immer: Wie viele davon braucht denn ein Mensch wirklich? Wie viele davon würde ich mir selbst ins Zimmer stellen, auch wenn ich sie für einen guten Zweck gekauft habe, oder dass ich das Gefühl hätte, mich mit Krimskrams zuzumüllen? Und ich bin ja auch ein sehr umweltbewusster Mensch, ich investiere ja ungerne Ressourcen in ein Projekt, und sei es auch noch so klein, wenn es ist wahrscheinlich nicht sonderlich nutzbringend ist sondern nur für ein paar Wochen innovativ herumsteht.

Bild: Ralf Margraf, flickr

Ja, und nun hatte ich eine tolle Idee für ein sowohl praktisches wie auch kreatives kleines Projekt, das ist bestimmt gut verkaufen lässt auf einem Basar. Was genau ist, möchte ich noch nicht verraten, nur, dass es von mir selbst in sorgsamer Handarbeit auf Basis eines klassischen Werbegeschenk gebastelt werden wird.

Die Idee dafür kam mir mal wieder relativ zufällig, inspiriert von einem Artikel, den ich in der RP Online gelesen hatte: Da wurde nämlich darüber berichtet, dass am Mittwoch die große Messe für Werbemittel startet. Und als ich diesen Artikel rein las, mir über das Wort Werbemittel Gedanken machte und dann irgendwie die Synapsen in meinem Hirn die Arbeit machen liess… Und auf einmal hatte ich meine Idee für den Kirchenbasar, der passende Anbieter für Werbemittel, also genau für die Bastelgrundlage, die ich brauchte, war dann im Internet schnell gefunden – hermann-direkt.de, geliefert wurde auch sehr fix, wie auf der Website versprochen und so sitze ich nun seit einigen Tagen und bastle. Was es genau wird, möchte ich natürlich nicht verraten, dass er ja eine Überraschung werden…


Na, ist das nicht ein wunderhübsches kleines Autochen? So ungefähr soll das aktuelle Bastlerobjekt meines liebsten also mal aussehen, wenn es fertig ist. Momentan ist noch nicht viel davon zu sehen, aber ja, so ist er beschäftigt und hat seine Freude.

Blöd nur, dass ausgerechnet dieses Wochenende nach Hamburg fährt, um sich dort mit einem gleich gesinnten Bastler eine alte Garage anzugucken, wo angeblich ganz tolle Autoteile drin sein sollen. Eigentlich kein Problem, aber schon nervig, weil ich mich nämlich in dieser Zeit mit der Auswahl des korrekten Umzugswagens beschäftigen darf. Ausgerechnet ich, als großer Auto-Experte! Aber naja, bei den meisten Umzugs-Unternehmen gibt es ja mittlerweile online tolle Listen, wo man Möbelmaße und Listenzahl eingeben kann, und die einem dann die nötigen Ausmaße des Umzugswagens kalkulieren. Wir haben uns nach einigen Berechnungen ja dagegen entschieden, ein Unternehmen mit unserem Umzug zu beauftragen, das ist finanziell momentan einfach nicht drin. Außerdem ist unser Freundeskreis Genug und ich habe im letzten Jahr bei genug Bekannten selbst Umzugsdienst geschoben, als dass wir jetzt auch selbst zum Kistentragen einladen dürfen. Das passt schon, da brauchen wir eigentlich nur das Auto. Ich hab beim Recherchieren im Internet auch gesehen, dass die Firma, mit der ich meinen allerersten Studenten-Umzug gemacht habe – Wucherpfennig & Krohn GmbH – jetzt auch eine Verleihstationen Lübeck hat. Das ist natürlich praktisch, auf die werde ich wahrscheinlich auch zurückgreifen. Bei der ersten Buchung hatte ich mir doch gedacht, was für ein blöder Name für jemanden, der ein Unternehmen führt, aber andererseits: Den Namen habe ich mir gemerkt! Und ich hatte mit denen ja ganz gute Erfahrungen gemacht, das passt schon.

Bin beim googeln dann auch noch auf einen Artikel zur Detroit Autoshow gestoßen – komisch wie die Suchmaschinen manchmal funktioniert, aber gut, den habe ich meinem Liebsten weitergeleitet, vielleicht hat der ja Spaß daran.

Bild: Georg Sander (flickr)

Bild: Georg Sander (flickr)


Ich bin in Sachen Teambuilding ja etwas traumatisiert, das hat mit einer sehr negativen Erfahrung zu tun, die ich noch in meiner Azubi-Zeit machen musste. Da wurde ich zusammen mit allen 34 anderen Azubis meiner Ausbildungsfirma für eine Woche in die brandenburgische Pampa geschickt, um uns zu integrieren. Durchgeführt wurde das Teambuilding nicht etwa von professionellen Coaches – das wäre für Azubis wohl zu teuer gewesen – sondern von unsern Ausbildern. Und so leid es mir tut, ich muss schon sagen, die haben ihren Job nicht gut gemacht. Für mich – und auch für einige andere Mädels – war das Training mit einigen sehr prägenden beschämenden Erlebnissen verknüpft und erst später habe ich mitbekommen, dass das nicht an mir oder an denen und noch nicht einmal an der Übung lag, sondern einfach an der schlechten Durchführung. Nun ja, das ist nicht mehr zu ändern. Ich merke aber immer wieder, wie sehr ich mir doch ein Misstrauen gegenüber solchen und ähnlichen HR- Maßnahmen bewahrt habe. Auch als ich letztens im Spiegel einen Artikel über Feel-Good-Manager in Start Up Unternehmen gelesen habe, war ich doch eher skeptisch. Gerade bei Start Ups habe ich auf das Gefühl, dass das Feel Good mit gemeinsamen Mittags-Befehl, Tischtennisplatte und abendlichen Chill Out in der firmeneigenen Lounge auf Kosten der harten Faktoren geht, die nun mal eben Gehalt, Arbeitszeitregelung, Weiterbildung und Sozialversicherung heißen.

Als ich letztens die Aufgabe Gruppe kam, für unser neues Projekt das Team zusammenzustellen und mir Gedanken über ein Teambuilding zu machen, war ich also recht skeptisch gegenüber allen Angeboten, die ich mir so angeschaut habe. Was mich wirklich überzeugt hat, war die Offerte von global-cultures.com – nicht nur auf deren Website sondern auch im persönlichen Beratungsgespräch machten die Leute einen wirklich guten Eindruck auf mich, die wissen was sie tun und ich glaube mit denen das ein richtig gutes Training.

foto: #unibrennt / flickr

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